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Brustkrebs – Heft 25

GBE-Themenheft 25: Brustkrebs. Quelle: © RKI Quelle: © Robert Koch-Institut

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Brustkrebs ist die häufigste bösartige Neubildung bei Frauen: Schätzungsweise 47.500 Frauen erkranken jährlich neu an dieser Krebsart. Brustkrebs hat damit einen Anteil von 24 % bei den Krebsneuerkrankungen der Frauen. Im Jahr 2003 verstarben 17.173 Frauen an Brustkrebs. Seit 1997 ist die Brustkrebsmortalität leicht rückläufig. Die Anteile der Früherkennung einerseits und der Therapie andererseits an dieser Entwicklung sind unklar.

Im Mittelpunkt der derzeitigen gesundheitspolitischen Diskussion zu Brustkrebs stehen die Verringerung der Brustkrebsmortalität sowie die Verbesserung und Qualitätssicherung von Früherkennung und Therapie. Ein bundesweites, organisiertes Screening-Programm befindet sich derzeit im Aufbau. Alle zwei Jahre steht allen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren die Teilnahme offen. Ziel des Früherkennungsprogramms ist die deutliche Senkung der Brustkrebssterblichkeit in dieser Bevölkerungsgruppe. Die Zulassung von Disease-Management-Programmen und die Zertifizierung von Brustzentren stellen weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung dar. Schließlich wurde im Jahr 2004 die nationale interdisziplinäre Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebs veröffentlicht.

Frauen brauchen umfassende und angemessene Information, um sich für eine Teilnahme am Screening-Programm oder bestimmte Therapieformen entscheiden zu können. Gerade ältere Frauen benötigen zusätzliche Information über das mit dem Alter steigende Brustkrebsrisiko. Neben evidenzbasierter medizinischer Behandlung ist vor allem aber auch psycho-soziale Unterstützung wichtig für die Lebensqualität von Frauen mit Brustkrebs.

Stand: 02.06.2005

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