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Armut bei Kindern und Jugendlichen – Heft 4

Im August 2005 in der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes" erschienen:

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Hinweis: Das Themenheft wurde nach Erscheinen der überarbeiteten Version (2005) nicht mehr aktualisiert.

Kinder und Jugendliche stellen in Deutschland mittlerweile diejenige Altersgruppe dar, die am häufigsten von Armut bedroht ist. Eine Armutslage in der Kindheit bedeutet einen schlechten Start ins Leben. Oft ergeben sich nachhaltige Auswirkungen auf die soziale und gesundheitliche Entwicklung der Heranwachsenden.
Das vorliegende Themenheft verdeutlicht dies anhand von Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Krankenkassen sowie verschiedener epidemiologischer Studien und Gesundheitssurveys.

Schon vor der Einschulung werden bei Kindern aus sozial schwächeren Familien vermehrt Entwicklungsverzögerungen und Gesundheitsstörungen festgestellt. Sie sind außerdem häufiger von Unfallverletzungen und zahnmedizinischen Problemen betroffen. Im Jugendalter lässt sich ein Zusammenhang zwischen sozialer Lage und psychosozialem Wohlbefinden, dem Vorkommen von Schmerzen sowie dem Gesundheitsverhalten herstellen.

Eine benachteiligte Lebenslage geht aber nicht zwangsläufig mit Gesundheits­problemen einher. Ein stabiles und unterstützendes soziales Umfeld, inbesondere in der Familie, Gleichaltrigengruppe und Schule, fördert ein positives Selbstbild und soziale Kompetenzen. Damit wird ein besserer Umgang mit belastenden Lebensbedingungen möglich. Sozial- und gesundheitspolitische Maßnahmen, die zum Ziel haben, die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit abzuschwächen, müssen hier ansetzen.

Stand: 01.10.2001

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