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GBE-Glossar

Das methodische Glossar bietet Ihnen Erklärungen zu Begriffen und Definitionen aus der Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung.

salutogen

gesundheitsförderlich

Säuglingssterblichkeit

spezielle altersspezifische Sterblichkeit der Kinder unter 1 Jahr.

Die rohe Säuglingssterblichkeit bezieht die Anzahl der in einem Kalenderjahr gestorbenen Säuglinge auf die Lebendgeborenen desselben Kalenderjahres.

Die bereinigte Säuglingssterblichkeit bezieht die Anzahl der gestorbenen Säuglinge eines Geburtsjahres auf die Lebendgeborenen dieses Geburtsjahres.

Man unterscheidet nach der Lebensdauer der gestorbenen Säuglinge die neonatale (Früh- und Spätsterblichkeit) und die postneonatale Sterblichkeit (Nachsterblichkeit). Erstere enthält die bis einschließlich 27. Lebenstag verstorbenen Säuglinge, letztere die ab dem 28. Lebenstag bis unter 1 Lebensjahr Verstorbenen.

Die Säuglingssterblichkeit hängt von einer Vielzahl von biologischen und sozialen Merkmalen ab. Sie wird meist insbesondere zeitlich und international verglichen und ist ein häufig verwendeter Indikator der GBE für die allgemeine Qualität der Lebensverhältnisse und der medizinischen Betreuung.

Schiefe

Parameter einer Häufigkeitsverteilung, der für eingipflige Verteilungsformen ein Maß für die Richtung und die Stärke der Abweichung von der symmetrischen Verteilungsform angibt. Ist die Schiefe < 0 , so handelt es sich um eine linksschiefe Verteilung, ist sie > 0, so liegt eine rechtsschiefe Verteilung vor.

Screening

Systematische Suche nach bisher nicht bekannten Erkrankten/Betroffenen/Gefährderten. Dabei handelt es sich nicht um eine eigentliche medizinische Untersuchung, sondern es wird anhand von wenigen, für das Gesundheitsproblem ganz speziellen Indizien (z.B. Tests, Laborwerte) entschieden, ob der/die Untersuchte (vermutlich) "positiv" oder "negativ" ist. Dabei kommt es zwangsläufig zu einem gewissen Teil von Fehlschlüssen. Die Trennschärfe des Verfahrens hat für die Güte des Verfahrens (Sensitivität und Spezifität) eine große Bedeutung. Screenings dienen häufig der Früherkennung chronischer Krankheiten. Bei Screenings spielen neben Erwägungen zu Effektivität und resultierendem Betreuungsbedarf auch ethische Überlegungen eine Rolle.

Sensitivität und Spezifität

sind Gütekriterien eines diagnostischen Tests/Verfahrens. Unter Sensitivität versteht man den Prozentsatz richtiger, positiver Ergebnisse eines Untersuchungs-/Testverfahrens beim Vorhandensein der gesuchten Krankheit/Störung, d.h. werden von 100 Erkrankten 90 mittels des Verfahrens erkannt, so hat das Verfahren eine Sensitivität von 90%. Die restlichen 10% sind sog. falsch-negative. Unter Spezifität eines solchen Verfahrens versteht man den Prozentsatz von negativen Ergebnissen z.B. "kein Befund", die man für nicht von dieser Krankheit/Störung Betroffenen erhält. Sensitivität (richtig-positive) + falsch-negative = 100 %, Spezifität (richtig-negative) + falsch-positive = 100 % . Wie hoch Sensitivität und Spezifität eines Verfahrens sind, hängt ausser von der Trennschärfe des Verfahrens auch von der Festlegung des Trennkriteriums ab. Bei gegebener Trennschärfe eines Verfahrens geht eine Steigerung der Sensitivität zu Lasten der Spezifität und umgekehrt.

Sentinel-Erhebungen

Sentinels sind eine Form epidemiologischer Erhebungen, bei denen (auf freiwilliger Basis) von ärztlichen Beobachtungspraxen oder Beobachtungsgesundheitsämtern bestimmte Krankheitsfälle oder andere relevante Daten regelmäßig an eine Auswertungsstelle gemeldet werden, um die Entwicklung ausgewählter Krankheiten oder Gesundheitsprobleme in einer (Teil-)Bevölkerung zu beobachten. Ein Beispiel ist das bundesweite Masern- und Varizellen- (Windpocken-) Sentinelsystem.

SF-36-Fragebogen

bedeutet: Short Form 36 und ist ein Fragebogen zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität auf der Basis von 36 Einzelfragen

Signifikanz, signifikant

Signifikant kann mit "interpretationswürdig" übersetzt werden und ist eine Eigenschaft des Ergebnisses von statistischen Tests. Diese Tests stellen quasi fest, ob ein Ergebnis/ein Unterschied von statistisch ermittelten Werten von oder zwischen mehreren Teilgesamtheiten einer Stichprobe rein zufällig zustande gekommen sein kann. Wenn die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering ist, geht man von wirklichen Unterschieden aus, die dann inhaltlich interpretiert werden (dürfen). Das Signifikanzniveau (gebräuchlich sind 5%, bzw. 1% - bei letzterem spricht man von "hoch signifikant") bestimmt, mit welcher Sicherheit dieses Ergebnis/dieser Unterschied kein Zufall ist.

somatisch

körperlich, den Körper betreffend

Sozialstatus

In der Epidemiologie und Gesundheitsforschung werden oft Bildung, Einkommen und Beruf bzw. berufliche Qualifikation der in die Erhebung/Untersuchung einbezogenen Personen erfaßt, weil sie wichtige Einflussgrößen auf vielfältige Sachverhalte sind. Der Sozialstatus wird als komplexer Indikator aus den drei o.g. Variablen abgeleitet, so dass z.B. eine Zuordnung in der Form hoher, mittlerer oder niedriger sozialer Status möglich ist.

Sozioökonomisches Panel

SOEP; Seit 1984 (in den neuen Bundesländern ab 1990) vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführte laufende jährliche Wiederholungsbefragung von Deutschen, Ausländern und Zuwanderern in mehreren tausend Haushalten in Deutschland. Themenschwerpunkte sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie, Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit und Lebenszufriedenheit.

Spannweite, Range

Spätsterblichkeit

eine durch die amtliche Statistik ausgewiesene Kennziffer, die einen Teil der Säuglingssterblichkeit beschreibt und zwar die Anzahl der im Alter von 7 bis unter 28 Tagen  gestorbenen Säuglinge pro 1.000 Lebendgeborene

(siehe auch Frühsterblichkeit, Nachsterblichkeit)

Spezifität

Staatsangehörigkeit

oft missverständlich auch mit Nationalität bezeichnet, ergibt sich aus der bestehenden amtlichen Staatsbürgerschaft.

Standardabweichung

Standardisierung

Rechenverfahren zur Herstellung vergleichbarer epidemiologischer Maßzahlen (s. epidemiologische Maßzahlen) für strukturell verschiedene Gesamtheiten (insbesondere Personenmengen, Bezugsbevölkerungen).

Der Strukturunterschied der Bevölkerung kann z.B. bezüglich des Alters-, des Geschlechts und/oder anderer Merkmale bestehen. Die Standardisierung nach Alter kommt besonders häufig vor, da die Angabe i.a. verfügbar ist und das Alter eigentlich bei allen Gesundheitsproblemen eine Rolle spielt. Man unterscheidet die sog. Studienbevölkerung , das ist die gerade untersuchte, und die Standardbevölkerung. Diese umfasst in der Regel 100.000 Personen und bildet dann eine für viele Betrachtungen einheitliche Struktur ab.

Am Beispiel von Sterberaten (Mortalitätsraten) sollen direkte und indirekte Standardisierung erläutert werden.

Betrachten wir die Anzahlen Gestorbener nach Alter (z.B. 1993 in Deutschland) Stud.Gest.Alt.gr.(i), wobei i die Altersklasse bezeichnet.

Stud.Bev.Alt.gr.(i) seien die Anzahlen der entsprechenden Studienbevölkerung (hier dann mittlere Bevölkerung Deutschlands 1993) nach denselben Altersgruppen. Dann sind

Stud.mort.Alt.gr.(i) = Stud.Gest.Alt.gr.(i) / Stud.Bev.Alt.gr.(i) *100.000

die altersspezifischen Sterberaten der Studienbevölkerung (mit der i.a. üblichen Maßeinheit "pro 100.000 der Bevölkerung"; es kann aber auch mit anderem Maß gerechnet werden z.B. "pro 1.000").
Die direkte Standardisierung liefert als Ergebnis die standardisierte Sterberate Mort.direkt.stand., das ist die mit den Anteilswerten der Altersklassen in der Standardbevölkerung Stand.Bev.Ant.Alt.gr.(i) gewichtete Summe der altersspezifischen Sterberaten Stud.mort.Alt.gr.(i) der Studienbevölkerung. Diese hat wieder als Maßeinheit "pro 100.000 der Bevölkerung" und ist ein Maß dafür, wie vielen Gestorbenen von (den) 100.000 Personen in der Struktur der Standardbevölkerung die "Sterbeverhältnisse" der Studienbevölkerung entsprechen:

Mort.direkt.stand.= Summe über[Stud.mort.Alt.gr.(i) * Stand.Bev.Ant.Alt.gr.(i)]

Bei der indirekten Standardisierung werden die alterspezifischen Sterberaten einer Standardbevölkerung Stand.mort.Alt.gr.(i) mit den Altersgruppenanteilen Stud.Bev.Ant.Alt.gr.(i) der Studienbevölkerung gewichtet aufsummiert. Als Ergebnis erhält man die Anzahl Gestorbener Mort.indirekt.Stand., die in der Studienbevölkerung (pro 100.000) zu zählen wären, wenn die Sterbeverhältnisse denen der Standardbevölkerung entsprächen. Aus dem Vergleich mit der in der Studienbevölkerung wirklich gezählten Gestorbenen (pro 100.000) kann man auf Unterschiede der "Sterbeverhältnisse" schließen. Diese Methode wird angewandt, wenn keine altersspezifischen Sterberaten der Studienbevölkerung vorliegen.

Mort.indirekt.Stand. = Summe über [Stand.mort.Alt.gr.(i) * Stud.Bev.Ant.Alt.gr.(i)]

Eine in der Gesundheitsberichterstattung (GBE) häufig zur Altersstandardisierung verwendete Standardbevölkerung ist eine sog. Europäische Standardbevölkerung.

Sterbetafel

komplexes Zahlensystem von Sterblichkeitsmaße und Lebensdauermaße, das die Sterblichkeitsverhältnisse aller Altersgruppen einer Bevölkerung in einem bestimmten Zeitraum (Periodensterbetafel) oder die einer Kohorte für die Kohortenlebensjahre (Kohortensterbetafel) abbildet. Grundlage sind die alters- und geschlechtsspezifischen Sterbewahrscheinlichkeiten. Diese werden aus den Sterberaten empirisch ermittelt und anhand von theoretischen Modellrechnungen noch korrigiert, um statistische Schwankungen zu kompensieren.

In einer Sterbetafel werden getrennt nach Geschlecht i.a. folgende Maßzahlen für das Alter x, x=1 bis 100 dargestellt:

  • die altersspezifischen Sterbewahrscheinlichkeiten der realen Bevölkerung q(x)
  • die Anzahl l(x) der jeweils bis zum Alter x Überlebenden einer fiktiven Kohorte, die mit 100 000 0-Jährigen startet und fortschreitend für jedes x den altersspezifischen Sterbewahrscheinlichkeiten q(x) "ausgesetzt" wird.
  • die pro Altersjahr x Gestorbenen d(x) der fiktiven Kohorte
  • die seit dem letzten Jahr insgesamt verlebte Zeit L(x) der im Alter x noch Überlebenden der fiktiven Kohorte
  • die kumulierte verlebte Zeit T(x) der im Alter x noch Überlebenden der fiktiven Kohorte
  • die fernere Lebenserwartung e(x) der x-Jährigen

Aus der Sterbetafel lassen sich auch mehrere Lebensdauermaße direkt ablesen.

Sterblichkeit

Sterblichkeit, perinatale

Anzahl der Totgeborenen plus der im Alter unter 7 Tagen gestorbenen Säuglinge pro 1.000 Lebendgeborene (entspricht: Totgeborene pro 1.000 Lebendgeborene plus Frühsterblichkeit)

Sterblichkeit, vorzeitige

bezeichnet die Sterblichkeit unter einem bestimmten Alter, wie beispielsweise 65 Jahren. Als Kennziffer wird sie meist altersstandardisiert und in der Form Gestorbene pro 100.000 der Bevölkerung angegeben.

Sterblichkeitsmaße

Man unterscheidet zwischen rohen und standardisierten (Standardisierung) Sterberaten. Die rohe (allgemeine) Sterblichkeit errechnet sich aus Anzahl der Gestorbenen dividiert durch die mittlere Bevölkerung und wird i.a. noch mit 100.000 multipliziert, so dass sich als Maßeinheit "Gestorbene pro 100.000 der Bevölkerung" ergibt. Da die Sterblichkeit sehr altersabhängig ist, werden i.a. die altersspezifischen rohen Sterblichkeitsraten errechnet (d.h. es werden jeweils nur die Gestorbenen und die Bevölkerung einer Altersgruppe und meist zusätzlich nach Geschlecht getrennt) betrachtet. Die Sterblichkeit einer gesamten Bevölkerung kann dann in standardisierter (Standardisierung) Form daraus errechnet werden. Weitere, aus den Sterberaten abgeleitete Sterblichkeitsmaße sind "Verlust an Lebensjahren" und "Vermeidbare Sterbefälle". Beim "Verlust an Lebensjahren" (engl. PYLL potential years of life lost) werden die Personenjahre (siehe auch Person) ermittelt, die durch Sterben vor Vollendung des i.a. 65. Lebensjahres der betrachteten Bevölkerung verloren gehen. Die Maßeinheit ist "Jahre pro 100.000 der Bevölkerung". Beim Bezug auf eine Standardbevölkerung entsteht die entsprechende standardisierte Maßzahl. PYLL ist auch ein Indikator für die Qualität der allgemeinen Lebensverhältnisse. Als Indikator für die Qualität der medizinischen Versorgung beschreibt die "Anzahl der vermeidbaren Sterbefälle" die Anzahl von Gestorbenen pro 100.000 einer Bevölkerung, deren Krankheit bei zeitgerechter Intervention und angemessener Versorgung nicht zur Todesursache hätte werden müssen. In Analogie zur Inzidenzdichte (Force of Morbidity), die die Erkrankungsintensität in einer Bevölkerung beschreibt, können als epidemiologische Maßzahlen auch Sterbedichten berechnet werden. Hierbei wird die Anzahl der Sterbefälle in Bezug zur Personenzeit (unter Risiko) gesetzt. Ein komplexes Maßzahlensystem der Sterblichkeit ist die Sterbetafel. Sie beschreibt alters- und geschlechtsspezifisch die Sterbeverhältnisse einer Bevölkerung und daraus abgeleitet die altersspezifische fernere Lebenserwartung.

Stichprobe

(engl. sample) Grundgesamtheit, die für Studienzwecke aus der interessierenden Gesamtbevölkerung ausgewählt (gezogen) wird. Die für die Stichprobe gewonnenen Ergebnisse sollen auf die zugrunde gelegte Gesamtbevölkerung übertragbar sein. Deshalb ist Repräsentativität (s. Repräsentativität, repräsentativ) eine wichtige Eigenschaft einer Stichprobe. Dazu ist i.a. eine zufällige Auswahl aus der Grundgesamtheit notwendig. Die Gewinnung der Stichprobe hängt u.a. vom Studientyp ab und wird bei einer Fall-Kontroll-Studie anders aussehen als bei einem Bevölkerungsbezug. Spezielle Formen sind z.B. geschichtete Stichproben (stratified samples) oder geclusterte Stichproben (clustered samples).

Stichtagsbevölkerung

beschreibt den (durch die amtliche Statistik ermittelten und veröffentlichten) Bevölkerungsbestand, zu einem Stichtag. Dieses ist i.a. der 31.12. eines Kalenderjahres oder das Ergebnis von Volkszählungen zum entsprechenden Datum. Die Stichtagsbevölkerungen zwischen den Volkszählungen werden durch Fortschreibung ermittelt, d.h. die Geburten, Sterbefälle, Zu- und Wegzüge werden entsprechend verrechnet. Gegliedert wird die Stichtagsbevölkerung (einer Region) nach Geschlecht und 1-Jahresaltersgruppen oder/und nach Geburtsjahren. Sie ist die Grundlage für die Berechnung der mittleren Bevölkerung (s.mittlere Bevölkerung).

Streubereich

Der Streubereich einer Häufigkeitsverteilung ist der Wertebereich aller bei einer Erhebung/Beobachtung vorkommenden Werte einer Merkmalsvariablen. Die Breite des Streubereiches heisst Spannweite (engl. range) und gehört zu den Streuungsmaßen.

Streuung

Die Streuung einer Häufigkeitsverteilung bzw. einer beobachteten metrischen Variablen (Typen statistischer Variablen) beschreibt, dass die angenommenen Werte mehr oder weniger gleichmässig "verstreut" auf einer metrischen Skala liegen. Die Streuung ist ein Ausdruck für die Variabilität eines Merkmals in einer Grundgesamtheit und wird durch Streuungsmaße quantifiziert.

Streuungsmaße

sind Maße, die die Gesamtheit der Abweichung der Werte einer metrischen Variablen (Typen statistischer Variablen) vom Zentrum einer Häufigkeitsverteilung beschreiben. Die Spannweite (engl. range) bemisst die Größe des Streubereich. Die Varianz ist das am häufigsten verwendete Streuungsmaß und errechnet sich aus den gemittelten quadratischen Abweichungen der Mess- bzw. Beobachtungswerte vom Mittelwert der Verteilung. Die Standardabweichung ergibt sich als Wurzel aus der Varianz. Sie hat die gleiche Dimension wie die beobachteten Werte und lässt sich zu diesen besser als die Varianz ins Verhältnis setzen. Der Variationskoeffizient misst das Verhältnis der Standardabweichung zum arithmetischen Mittel und bezieht dadurch die generelle Grössenordnung der Skalenwerte mit ein. (z.B. wäre eine Standardabweichung von 10 cm bei Körpergrößen anders zu bewerten als bei Schuhgrößen).

Surveillance

(hier speziell auf Infektionen bezogen)

wörtlich "Überwachung", ist ein wesentlicher Aspekt des öffentlichen Gesundheitsschutzes und der Infektionsepidemiologie. Sie umfasst die systematische Erfassung, Analyse und Bewertung von aktuellen Informationen zum Auftreten bestimmter Infektionen, um z.B. Interventionen angemessen und zeitgerecht zu ermöglichen oder Qualitätsmaßnahmen zu bewerte

Survey

Ein Survey ist eine nicht experimentelle Erhebung/Untersuchung zu einem ganzen Komplex von interessierenden Items in einer Bevölkerung. Ein Bevölkerungssurvey kann z.B. als Interview (direkt oder telefonisch), als schriftliche Befragung, als (medizinische) Untersuchung, usw. oder auch als Kombination mehrerer Formen durchgeführt werden. Sehr bekannt sind die National Health Surveys in den USA. In der Bundesrepublik Deutschland wurden mehrere Nationale Gesundheitssurveys durchgeführt. Diese sollen vielfältige Informationen über den Zustand und die Entwicklung der gesundheitlichen Lage der deutschen Bevölkerung liefern.

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

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