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GBE-Glossar

Das methodische Glossar bietet Ihnen Erklärungen zu Begriffen und Definitionen aus der Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung.

EBM

Abk. einheitlicher Bewertungsmaßstab; Ein Verzeichnis zur Abrechnung ambulanter Leistungen bei den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland.

Endemie

in einer Gegend heimische Krankheit, von der ein größerer Teil der Bevölkerung regelmäßig erfasst wird.

endogen

im Körper entstehend, anlagebedingt, aus innerer Ursache

Epidemie

ist im epidemiologischen Sinne im Unterschied zum Gleichgewicht oder einer Regression eine Vermehrung des Bestandes an Erkrankten/Betroffenen. Siehe auch Prävalenz.

Epidemiologie

Lehre von der Verteilung und Dynamik der Gesundheitsprobleme und deren Einflussgrößen in einer definierten Bevölkerung.

epidemiologische Maßzahlen

sind Maßzahlen, mit denen die Epidemiologie die darzustellenden Strukturen und Veränderungen der Verbreitung von Gesundheitsproblemen und deren Einflussgrößen in Bevölkerungen quantitativ beschreibt. Dazu gehören vor allem Prävalenzmaße, Inzidenzmaße und Sterblichkeitsmaße.

epidemiologische Studien

Epidemiologische Studien können nach inhaltlichen und methodischen Aspekten charakterisiert werden. Inhaltlich unterscheidet man nach experimentellen Studien (z.B. Therapiestudien, Interventionsstudien) und Beobachtungsstudien (deskriptiv oder analytisch). Methodische Typcharakterisierungen sind z.B. Querschnittsstudien, Längsschnittstudien, retrospektive Studien, prospektive Studien, Longitudinal-Studien, Follow-up-Studien, Kohortenstudien oder Fall-Kontroll-Studien.

Epidemische Faktoren

sind Ursachen, die zur Zunahme des Bestandes insbesondere aufgrund einer Zunahme der Inzidenz führen, indem sie die Wirkungsweise oder Verbreitung von Risikofaktoren verändern.

Europäische Standardbevölkerung

"Künstliche Bevölkerung", die als einheitliche Basis zur Berechnung von vergleichbaren Maßzahlen für andere Bevölkerungen (Populationen) bei der Alters- Standardisierung verwendet wird.

exogen

durch äussere Ursachen entstanden, von aussen auf den Körper einwirkend

Exposition, exponiert

(engl. exposure, exposed) bezeichnet einen speziellen im allgemeinen äusseren Einfluss, dem die "Exponierten" unterliegen/ausgesetzt sind, und von dem eine Wirkung auf bzw. ein Zusammenhang zu einem untersuchten/betrachteten Gesundheitsproblem angenommen wird. Zur Bewertung eines Risikofaktors werden die Exponierten (die, bei denen dieser Risikofaktor vorliegt) mit den Nichtexponierten bezüglich des Eintretens der untersuchten Erkrankung/Betroffenheit verglichen.

Exzess

(auch Kurtosis, Wölbung), ist ein Parameter einer Häufigkeitsverteilung, der angibt, ob die Verteilung stärker "gewölbt" ist als die Normalverteilung, d.h. ob bei gleicher Varianz das Maximum der Häufigkeitsverteilung größer als bei der normalverteilten Dichte ist. Ist dies der Fall, so ist der Exzess >0.

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