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Allgemeines

zu Schlafstörungen

Definition

Wird über einen längeren Zeitraum die Kontinuität der Schlafzyklen gestört und werden über die Schlafdauer hinaus auch die relativen Anteile der verschiedenen Schlafstadien verändert, spricht man von Schlafstörungen im medizinischen Sinne.

Verbreitung

Etwa 25 % der Bevölkerung berichteten im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98) über Schlafstörungen und 11 % erlebten ihren Schlaf als »häufig nicht erholsam«.

Folgen

Chronische schlafmedizinische Erkrankungen können für die Betroffenen und ihre Umwelt lebensgefährlich werden. Versagen bei Steuer- und Überwachungstätigkeiten oder Einschlafen beim Autofahren sind nur zwei Beispiele dafür.

Jedoch bleiben selbst hochgradige Einschränkungen der Leistungsfähigkeit oft unerkannt. Obwohl es bewährte Therapieverfahren gibt, kommen diese dann nicht zum Einsatz. Die Aufklärung der Bevölkerung über ernstzunehmende Symptome und gesundheitliche Risiken ist somit eine wichtige Aufgabe des Gesundheitssystems.

Stand: 14.03.2012

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