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zu Prostataerkrankungen

Bedeutung

Neben dem Prostatakrebs sind die gutartige Prostatavergrößerung (BPS), das Prostatitissyndrom (entzündliche und nicht entzündliche chronische Schmerzsyndrome) sowie Herz-Kreislauferkrankungen die häufigsten Krankheiten bei älteren Männern.

Verbreitung

Prostatakrebs ist in Deutschland zurzeit mit Abstand das häufigste Karzinom beim Mann (Stand: 2010). Etwa 90 Prozent der Erkrankten und 96 Prozent der Verstorbenen sind über 60 Jahre alt.

An einem BPS erkranken etwa 50 Prozent der über 60-jährigen und 90 Prozent der über 80-jährigen Männer.

Die Wahrscheinlichkeit, einmal im Leben am Prostatitissyndrom zu erkranken liegt für Männer bei einer Wahrscheinlichkeit von circa 15 Prozent.

Prävention

Ab dem 45. Lebensjahr haben gesetzlich krankenversicherte Männer jährlich einen Anspruch auf die Teilnahme am Krebsfrüherkennungsprogramm. Dieses beinhaltet auch eine Tastuntersuchung der Prostata. Es beteiligen sich allerdings nur gut 18 Prozent der anspruchsberechtigten Männer.

Besonders älteren Männern sollten Informationen zur Früherkennung und auch Therapiemöglichkeiten und den Folgen für die Lebensqualität besser zugänglich gemacht werden.

Stand: 23.03.2013

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