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Hitzefolgekrankheiten

Die zunehmende Erwärmung der Erdatmosphäre führt auch zu einem vermehrten Auftreten extremer Wetterlagen. Dazu gehören neben vermehrt auftretenden Hitzeperioden auch mit strenger Kälte gerechnet werden müsste.
Hitzewellen werden somit zukünftig an Häufigkeit und Intensität zunehmen. Seit den 1990er Jahren wurden deshalb die Untersuchungen über die Wirkungen erhöhter thermischer Belastung auf Mortalität und Morbidität weltweit deutlich intensiviert und ausgedehnt.

Der physiologische Grundmechanismus, mit dem der menschliche Organismus auf eine erhöhte Wärmeexposition reagiert, ist gekennzeichnet durch die Abgabe von Schweiß, einen erhöhtem Herzschlag und durch eine verstärkte Hautdurchblutung, die wiederum zu einer stärkeren Wärmeabstrahlung und –ableitung über die Hautoberfläche führt. Wenn die Außentemperatur die Körperkerntemperatur übersteigt, dann ist die Schweißproduktion der Hauptweg, um die Körpertemperatur herunter zu regulieren. Diese Körperreaktionen können bei älteren Personen oder bei anfälligen Personen, die chronisch krank sind oder bestimmte Medikamente einnehmen müssen, wie Diuretika oder Anticholinergika, stark verzögert auftreten oder sehr stark eingeschränkt sein. Die Einschränkungen in der Hitzetoleranz, die man bei älteren Menschen beobachtet, sind nicht durch das Lebensalter als solches, sondern hauptsächlich durch eine schlechtere körperliche Fitness und der damit verbundenen geringeren kardiovaskulären Leistungsreserve, durch Störungen des Elektrolythaushaltes und durch eine generelle Chronifizierung der gesundheitlichen Beschwerden bedingt.

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