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Allgemeines

zu Harninkontinenz (Blasenschwäche)

Bedeutung

Blasenschwäche ist ein häufiges, jedoch immer noch stark tabuisiertes Problem. Vorurteile sind sehr verbreitet und erschweren eine sachgerechte Versorgung und erfolgreiche Prävention.

Verbreitung

Aussagen zur Verbreitung (Prävalenz) der Harninkontinenz beruhen fast ausschließlich auf Befragungen. Die Ergebnisse der vorliegenden Prävalenz-Studien sind schwer vergleichbar (Stand: 2007). Die Studien kommen zu breit gefächerten Schätzungen. Zudem gibt es für Frauen mehr empirische Ergebnisse als für Männer. Allerdings sind Frauen auch wesentlich häufiger betroffen als Männer.

Ursachen und Risikofaktoren

Eine Inkontinenz kann bei Frauen und Männern verursacht bzw. gefördert werden durch

  • zahlreiche Krankheiten,
  • Unfälle,
  • medizinische Eingriffe,
  • Medikamente sowie
  • Lebensstil- und psychosoziale Faktoren.

Im Alter gibt es zusätzliche Risiken, wie z.B.

  • Immobilität,
  • funktionale Einschränkungen und
  • Demenz.

Folgen

Die Folgen von mehr als geringfügiger Inkontinenz, vor allem für die Lebensqualität, können erheblich sein. Dazu gehören

  • Einschränkungen von Alltagsaktivitäten und sozialen Kontakten sowie
  • Belastungen durch Scham- und Minderwertigkeitsgefühle.

Insbesondere im Alter kann daraus Vereinsamung und beschleunigter Verfall entstehen. Inkontinenz ist zudem ein wesentlicher Grund für

  • Pflegebedürftigkeit,
  • Heimunterbringung und
  • Wundliegen.

Stand: 15.03.2012

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