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Allgemeines

zu Gesundheit im mittleren Lebensalter

Definition

Für das »mittlere Lebensalter« gibt es keine allgemein gültige Definition. Es grenzt sich zum einen gegen das jüngere Lebensalter ab, welches von Ausbildung, Berufsfindung und Partnersuche bzw. von Aktivitäten zum Aufbau sozialer Kontakte geprägt ist, zum anderen gegen das höhere Lebensalter, das in erster Linie vom Ruhestand bestimmt wird. Als »mittleres Lebensalter« wird hier die Lebensspanne von 30 bis 65 Jahren definiert.

Bedeutung

Das vermehrte Auftreten gesundheitlicher Probleme bei Männern und Frauen im mittleren Lebensalter erfordert einen gezielten Blick auf diese Lebensspanne. Im mittleren Lebensabschnitt gibt es eine Reihe spezifischer gesundheitlicher Veränderungen – so steigt die Prävalenz chronischer Erkrankungen, z.B.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • Muskel- und Skelett-Erkrankungen sowie
  • Krebserkrankungen.

Ergebnisse aus RKI-Studien

Im Gesundheitsbericht für Deutschland und in den seit Ende 2000 erschienenen Themenheften zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes (Robert Koch-Institut) sind in zahlreichen Kapiteln die Daten sowohl geschlechtervergleichend als auch im Hinblick auf das Alter aufbereitet. Im Alter zwischen 30 und 65 Jahren ist die Sterblichkeit bei Männern doppelt so hoch wie bei Frauen, was vor allem auf Herzkreislauferkrankungen sowie Unfälle und Suizide zurückzuführen ist. Frauen erleben dagegen eine schlechtere körperliche und psychische Befindlichkeit.

Stand: 06.12.2011

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