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zu Gesundheitskompetenz (Health Literacy)

Die Fähigkeiten und Fertigkeiten, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und für gesundheitsbezogene Entscheidungen anzuwenden, werden als „Gesundheitskompetenz“ bezeichnet, international wird von „Health Literacy“ gesprochen. Hierbei geht es nicht nur um Lese- und Schreibfähigkeit, sondern auch um Wissen, Motivation und Kompetenzen, um sich im Alltag über das Gesundheitswesen, die Krankheitsprävention und die Gesundheitsförderung eine Meinung zu bilden und Entscheidungen zu treffen, die die Lebensqualität im Lebensverlauf erhalten oder verbessern.


Bisherige Studien weisen darauf hin, dass eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten und die Nutzung und Kosten der Gesundheitsversorgung hat.

Das Ausmaß von Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung ist je doch nicht nur von individuellen Voraussetzungen und erworbenen Kompetenzen abhängig, sondern ganz wesentlich auch von der fachlichen Qualität und Verfügbarkeit der bereitgestellten Informationen. Damit rücken auch Anbieter und Leistungserbringer von Gesundheitsinformationen in den Blick. Gesundheitskompetenz ist somit das Ergebnis gelungener Aneignung auf der Basis individueller und systembedingter Leistungen.

Stand: 01.09.2015

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