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zu Gebärmuttererkrankungen

Definition

Gebärmuttererkrankungen umfassen verschiedene bösartige und gutartige Erkrankungen der Gebärmutter sowie Krankheitsbilder, an denen die Gebärmutter beteiligt ist.

Verbreitung

Jährlich erkranken schätzungsweise rund 28.000 Frauen (Daten aus 2002) neu an Krebs unter Beteiligung des Gebärmutterkörpers, des Gebärmutterhalses und der Eierstöcke. Dies sind ca. 13,5% der geschätzten Krebsneuerkrankungen bei Frauen insgesamt.

Für gutartige Gebärmuttererkrankungen, die durch eine große Spannweite des Schweregrades charakterisiert sind, liegen keine einheitlichen bevölkerungsbezogenen Daten vor. Je nach Frageformulierung liegt die selbst berichtete Lebenszeitprävalenz in Bevölkerungsbefragungen zwischen 30% und 70%. Die häufigste gutartige Erkrankung sind Myome: Mit dieser Diagnose wurden im Jahr 2003 knapp 100.000 Frauen stationär behandelt, wobei in ca. 9 von 10 Fällen eine Operation erfolgte.

Prävention

Die Prävention von Gebärmuttererkrankungen bezieht sich auf verschiedene Bereiche:

  • Die Risikoreduktion für Erkrankungen, die mit Sexualverhalten und Hygiene zusammenhängen,
  • die Vermeidung einer Medikalisierung,
  • die Verbesserung der Diagnosestellung und Behandlung durch angemessene interdisziplinäre Versorgung.

Stand: 15.03.2012

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