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RKI-Bericht zum Chronic Fatique Syndrome (Januar 2015)

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) über das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gebeten worden, die Erkenntnisse über das häufig als Umwelterkrankung angesehene Chronic Fatique Syndrome (CFS) aufzubereiten.

Dafür hat das RKI die wichtigsten Übersichtsarbeiten in der Literatur der letzten fünf Jahre herausgefiltert und ausgewertet. Der Fokus der Auswertung lag auf Fallkriterien, Symptomkategorien, subjektiver Befindlichkeit der Betroffenen, Modellen zu Risikofaktoren und Perpetuierung chronischer Entwicklungen sowie derzeit diskutierte Diagnose- und Therapieoptionen. Der Bericht stützt sich auf evaluierte Daten und Erkenntnisse Dritter und nimmt keine Bewertung der Methoden vor, denn die Thematik ist kein Schwerpunkt oder langfristiges Themengebiet am RKI.

Die Mitglieder der Kommission Umweltmedizin wurden um eine Stellungnahme zum Bericht gebeten. Sie kamen „übereinstimmend zur Auffassung, dass der augenblickliche wissenschaftliche Kenntnisstand keinen belastbaren Hinweis darauf gibt, dass Umweltfaktoren eine besondere Rolle für die Entstehung und den Verlauf der Krankheit spielen“.

Stand: 09.07.2015

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