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Zielgruppeneinstiege

Management von Ausbrüchen in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende

Das RKI schätzt die Möglichkeit des Imports von hierzulande seltenen Infektionskrankheiten durch Asylsuchende nach Deutschland aktuell als gering ein. Asylsuchende selber sind grundsätzlich durch die gleichen Infektionskrankheiten gefährdet wie die ansässige Bevölkerung. Aufgrund der anstrengenden Reise, des oft fehlenden Impfschutzes und der engen räumlichen Situation in den Aufnahmeeinrichtungen ist die Gruppe der asylsuchenden Menschen jedoch empfänglicher gegenüber Infektionskrankheiten. Das heißt die Asylsuchenden sind eher eine gefährdete Gruppe als eine Gruppe, von der für andere eine Gefahr ausgeht.

Sollte es in Gemeinschaftsunterkünften zu Ausbrüchen von infektiösen Erkrankungen kommen, ist es Ziel, das Gefahrenausmaß und die Bedrohung für weitere Bewohner der Unterkunft und der Allgemeinbevölkerung schnell zu ermitteln, die Infektionsquelle zu identifizieren und zu beseitigen sowie durch gezielte Kontrollmaßnahmen oder Anpassungen von Hygienemaßnahmen Folgefälle und ähnliche Ausbrüche in der Zukunft zu verhindern. Um Ausbrüche schnell zu erkennen und zu unterbinden, sind aus Sicht des RKI Maßnahmen angeraten, die in diesem Dokument beschrieben werden.

Erscheinungsdatum 9. Oktober 2015 PDF (254 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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