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Zielgruppeneinstiege

Allgemeines

zu Armut und Einkommen

Definition

Eine auf EU-Ebene erzielte Konvention aus dem Jahr 2001 definiert Personen als armutsgefährdet, wenn sie mit einem Einkommen ausgestattet sind, das den Wert von 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung (Median) nicht erreicht. Für Einpersonenhaushalte lag diese Grenze beispielsweise im Jahr 2010 bei 826 Euro.

Risiken

Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt und verfügt über weitreichende soziale Sicherungssysteme. Dennoch lässt sich bereits seit längerem eine Auseinanderentwicklung der Lebensverhältnisse und Ausweitung der Armutsbetroffenheit beobachten.

Dass sich Armut auf die Gesundheit auswirkt, wird mittlerweile durch zahlreiche Studien bestätigt. In weitreichender Übereinstimmung zeigen die Forschungsergebnisse, dass bei Personen, die in Armut leben,

  • viele Erkrankungen, Gesundheitsbeschwerden und Risikofaktoren vermehrt vorkommen,
  • die Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustand schlechter ausfällt,
  • die Selbsteinschätzung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität schlechter ausfällt und
  • eine erhöhte vorzeitige Sterblichkeit zu verzeichnen ist.

Stand: 06.12.2011

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