Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Allgemeines

zu Angststörungen

Definition

Angst ist dem Menschen natürlicherweise als Reaktion auf Gefahren mitgegeben. Bei Personen mit Angststörungen bezieht sich die Angstreaktion auch auf bestimmte alltägliche Dinge (Phobien) oder sie tritt gänzlich ungerichtet auf (generalisierte Angst).

Verbreitung

In Deutschland wurde die Häufigkeit von Angststörungen erstmals im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98) detailliert und bevölkerungsrepräsentativ erhoben. 14% der Befragten litten binnen Jahresfrist unter Angststörungen. Darunter waren deutlich mehr Frauen als Männer.

Nur etwa die Hälfte aller Betroffenen gab an, wegen ihrer Angstbeschwerden professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Modul "Psychische Gesundheit" der Studie DEGS1 (2008-2011) wurde erneut das Auftreten von Angststörungen im zurückliegenden Jahr erhoben. Es ergaben sich etwas höhere Werte, als im BGS98. Etwa 16% der Bevölkerung waren betroffen: Gut 22% der Frauen und knapp 10% der Männer.

Über die Hälfte der Betroffenen standen wegen ihrer Beschwerden im Kontakt zum Gesundheitssystem. Bei generalisierter Angst war die Behandlungsrate am höchsten (64,0%), bei sozialer Phobie niedriger (53,5%) und bei spezifischen Phobien am niedrigsten (45,6%).

Stand: 09.01.2014

Zusatzinformationen

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.