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zu Altersdemenz

Definition

Demenzerkrankungen zeichnen sich aus durch fortschreitenden Gedächtnisverlust und Abbau kognitiver Fähigkeiten. In den diagnostischen Leitlinien zur Demenz wird in der ICD-10 das Vorliegen folgender Voraussetzungen für eine Diagnose verlangt:

  • Nachweis einer Abnahme des Gedächtnisses und des Denkvermögens
  • erhebliche Beeinträchtigungen der Aktivitäten des täglichen Lebens.

Verbreitung

Im Alter gehören die Demenzen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Ihr Vorkommen nimmt mit steigenden Lebensjahren stark zu. Im Jahr 2005 litten in Deutschland nahezu eine Million über 65-Jährige an einer Demenz. Jedes Jahr erkranken etwa 200.000 Menschen an einer Demenz. Etwa zwei Drittel der Demenzen entfallen auf die Alzheimerkrankheit und 15 bis 20 Prozent auf Durchblutungsstörungen des Gehirns.

Folgen

Ein großer Teil der Betroffenen ist aufgrund der Demenz nicht mehr zur selbstständigen Lebensführung in der Lage. Etwa 400.000 demenziell erkrankte Menschen wurden 2005 in Pflegeeinrichtungen versorgt . Für das Jahr 2050 ist aufgrund der demografischen Entwicklung zu erwarten, dass über zwei Millionen 65-Jährige und Ältere in Deutschland an einer Demenz leiden werden.

Stand: 01.03.2012

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