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Kernaussagen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland 2006"

Gesundheitszustand

Die Gesundheit der Deutschen hat sich in den letzten Jahren insgesamt verbessert. Die Lebenserwartung von Frauen in Deutschland liegt bei 81,6 und für Männer bei 76 Jahren. Sie ist weiter gestiegen, bei Frauen seit 1990 um durchschnittlich 2,8 und bei Männern um 3,8 Jahre. Drei Viertel der über 18-jährigen Frauen und Männer empfinden ihren eigenen Gesundheitszustand als „sehr gut“ oder "gut".

Dennoch profitieren nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von der günstigen Entwicklung der vergangenen Jahre. So stehen Menschen aus schwächeren sozialen Schichten in vieler Hinsicht gesundheitlich schlechter da als der Durchschnitt. Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede. Beispielsweise versterben Männer deutlich häufiger als Frauen an Krankheiten, die durch abträgliche Arbeitsbedingungen oder einen riskanten Lebensstil mit verursacht werden.

Herz-Kreislauf-Krankheiten gehen zurück. Obwohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen zählen, ist ihr Anteil an der Gesamtsterblichkeit zurückgegangen. Heute werden weniger Erwerbstätige als vor zehn Jahren wegen Herz-Kreislauf-Krankheiten arbeitsunfähig oder vorzeitig berentet. Die Gruppe der Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht die höchsten Behandlungskosten. Vor allem die so genannte koronare Herzkrankheit sowie der Schlaganfall schlagen zu Buche.

Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten sind weit verbreitet. Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems werden durch Zigarettenkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie Bluthochdruck, Störungen des Fettstoffwechsels und Diabetes mellitus begünstigt. Diese Risikofaktoren zählen zu den häufigsten Diagnosen, die niedergelassene Allgemeinmediziner und Internisten feststellen. Sie stehen auch im Fokus vieler präventiver Maßnahmen.

Psychische Erkrankungen spielen eine immer größere Rolle. Psychische Erkrankungen sind in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet, betroffen sind vor allem Frauen. Sowohl bei Arbeitsunfähigkeitsfällen als auch bei Frühberentungen spielen psychische Erkrankungen eine immer größere Rolle. Eine zunehmende Bedeutung wird in den nächsten Jahrzehnten auch Demenzerkrankungen zukommen. Nach derzeitigen Schätzungen wird sich deren Zahl von heute rund einer Million bis zum Jahr 2050 verdoppeln.

Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leidet unter chronischen Rückenschmerzen. Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems, zum Beispiel Rückenschmerzen, gehören zu den häufigsten und kostenträchtigsten Leiden in Deutschland. Bezogen auf die Behandlungskosten (25,2 Mrd. Euro nach Angaben des Stat. Bundesamtes für das Jahr 2002) rangieren sie unter allen Krankheitsgruppen an dritter Stelle. Zudem führen sie zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten. So verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen insgesamt die meisten Arbeitsunfähigkeitstage. Bei Männern wie bei Frauen sind sie ein häufiger Grund für gesundheitlich bedingte Frühberentungen.

Die Sterblichkeit an Krebserkrankungen sank. Im Gegensatz zu den Trends bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen stieg die Häufigkeit von Krebsneuerkrankungen an, die Sterblichkeit an Krebs dagegen sank. Zudem verbesserten sich die Überlebensaussichten bei bösartigen Tumoren. Die Trendentwicklungen sind aber bei einzelnen Krebserkrankungen unterschiedlich und unterscheiden sich nach Geschlecht. So nimmt die Lungenkrebshäufigkeit bei Frauen zu, bei Männern dagegen ab. In den nächsten Jahrzehnten könnte die Zahl neuer Krebserkrankungen deutlich steigen, da mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung gerechnet werden muss und sich Krebsleiden im höheren Lebensalter häufen.

Infektionskrankheiten gewinnen erneut an Bedeutung. Unterdessen gewinnen Infektionserkrankungen, die in den letzten Jahrzehnten insgesamt stark rückläufig waren, erneut an Bedeutung. Dies steht in engem Zusammenhang mit einem verstärkten touristischen Reiseverkehr, politischen Veränderungen, einer Zunahme riskanter Verhaltensweisen und dem Auftauchen resistenter Erreger. So hat sich der Anteil schwer zu bekämpfender Tuberkulosebakterien in den vergangenen Jahren erhöht. Auch zeigt sich ein Rückgang des Kondomgebrauchs, was neuen HIV-Infektionen Vorschub leisten könnte. Für den Fall einer weltweiten Grippeepidemie haben Bund und Länder gemeinsam einen Nationalen Influenzapandemieplan erstellt.

Die größte Herausforderung für das Gesundheitssystem liegt indes in der Alterung der Gesellschaft. Nicht allein Krebserkrankungen, sondern auch Leiden wie Diabetes mellitus, Osteoporose, Schlaganfall und Demenz nehmen mit steigendem Lebensalter zu. Durch den demografischen Wandel relativieren sich daher auch die insgesamt positiven Gesundheitstrends der letzten Jahre. So können die Deutschen zwar mit einem langen – und über lange Zeit in Gesundheit verbrachten – Leben rechnen. Gleichzeitig aber werden zukünftig immer mehr ältere Menschen mit chronischen Krankheiten eine gute Behandlung und Pflege benötigen.

Risikofaktoren

Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen haben sich in mancher Hinsicht verbessert. So werden mehr Obst und Gemüse, mehr ballaststoff- und kohlenhydratreiche Kost und mehr nichtalkoholische Getränke konsumiert als Ende der 1980er Jahre. Frauen ernähren sich dabei im Schnitt etwas gesünder als Männer. Allerdings ist auch der Verbrauch von Fertigprodukten, Fast Food und Nahrungsergänzungsmitteln gestiegen. Während die Kost der Deutschen eine ausreichende Zufuhr der meisten Vitamine und Mineralstoffe gewährleistet, besteht bei einigen Bevölkerungsgruppen eine Unterversorgung mit Vitamin E, Vitamin D, Folsäure, Jod und Kalzium.

Deutliche Defizite lassen sich weiterhin bei der körperlichen Aktivität feststellen. Obwohl sich bei einem Teil der Bevölkerung in den 1990er Jahren eine Steigerung des Aktivitätsniveaus beobachten ließ, bewegen sich viele Personen im Alltag zu wenig. Dies lässt sich unter anderem auf sitzende Tätigkeiten und eine veränderte Freizeitgestaltung mit starker Nutzung der Massenmedien zurückführen.

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland raucht. Das Zigarettenrauchen gehört in Deutschland nach wie vor zu den bedeutendsten gesundheitlichen Risikofaktoren. Zwar ist der Tabakkonsum bei Männern in den letzten Jahren leicht zurückgegangen, doch nimmt er bei Frauen zu. Dadurch beginnt sich das Rauchverhalten zwischen den Geschlechtern anzugleichen.

Jede sechste Frau und jeder dritte Mann trinkt zu viel Alkohol. Ein Drittel der Männer und knapp ein Sechstel der Frauen konsumieren alkoholische Getränke in Mengen, die bereits mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko einhergehen. Besonders problematisch ist der Alkoholverbrauch von Jugendlichen, unter denen die Zahl von Rauschtrinkern und -trinkerinnen wächst.

Die Hälfte der Frauen und etwa zwei Drittel der Männer haben Übergewicht oder sind stark übergewichtig. Übergewicht und starkes Übergewicht (Adipositas) sind mit steigendem Lebensalter häufiger anzutreffen, sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen sind dabei besonders betroffen. In engem Zusammenhang mit dem Lebensstil stehen Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

Inanspruchnahme von Präventionsangeboten

Seit den 1990er Jahren nimmt eine wachsende Zahl von Menschen in Deutschland die bestehenden Präventionsangebote in Anspruch. So steigen die Raten bei Schutz- und Grippeimpfungen ebenso wie die Teilnahmequoten bei Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Auch die Inanspruchnahme der Angebote der primären Prävention sowie der zahnärztlichen Individualprophylaxe hat sich seit ihrer Aufnahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich erhöht.

Gleichwohl wird weiterhin nur ein Bruchteil der Bevölkerung durch die vorhandenen Angebote erreicht. Generell sind Männer weniger an Prävention und Gesundheitsförderung interessiert als Frauen. Männer lassen sich vor allem dann für Präventionsmaßnahmen gewinnen, wenn diese keinen zusätzlichen Aufwand mit sich bringen und beispielsweise am Arbeitsplatz oder bei einem ohnehin stattfindenden Arztbesuch erfolgen.

Maßnahmen

Prävention und Gesundheitsförderung werden weiter ausgebaut. Prävention und Gesundheitsförderung sollen nach den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags vom November 2005 zu einer eigenständigen Säule des Gesundheitswesens mit einem Präventionsgesetz ausgebaut werden. Es sollen Krankheiten und ihre Folgen verhütet und dadurch Lebenserwartung und Lebensqualität der Bevölkerung gesteigert werden.

Die ambulante Gesundheitsversorgung war zwischen 1992 und 2004 von zahlreichen Gesetzesänderungen betroffen. In den letzten Jahren standen dabei neben der Einführung der Praxisgebühr, veränderten Selbstbeteiligungen und ausgabensenkenden Maßnahmen im Arzneimittelbereich vor allem strukturelle Änderungen der Versorgung im Vordergrund der Diskussion, wie z.B. die Förderung der hausarztzentrierten und integrierten Versorgung, die Weiterentwicklung von strukturierten Behandlungsprogrammen oder die Einführung von Bonusmodellen und neuen Möglichkeiten für die Vertragsgestaltung zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern. In der stationären Versorgung hat die Umstellung auf ein pauschaliertes Entgeltsystem (DRGs) die Diskussion der vergangenen fünf Jahre beherrscht.

Qualitätssicherungsmaßnahmen gewinnen an Bedeutung. Seit Beginn der 1990er Jahre haben Qualitätssicherungsmaßnahmen an Bedeutung gewonnen. Insbesondere sind Krankenhäuser und Arztpraxen über die Sozialgesetzgebung zur Einführung eines internen Qualitätsmanagements verpflichtet worden. Seit 2005 müssen die Kliniken zudem in zweijährigem Turnus Qualitätsberichte veröffentlichen, die Daten über ihr Leistungsspektrum, die Qualifikation des Personals, die Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten, Art und Anzahl der operativen Eingriffe sowie die Ergebnisqualität enthalten.

Arzneimittel und medizinische Verfahren werden auf ihren Nutzen hin bewertet. Die Bewertung des Nutzens von Arzneimitteln sowie die Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissensstandes zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren stellen zentrale Aufgaben des neu gegründeten Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) dar. Diese Informationen sind Grundlage für die Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Leistungskatalogs. Sie werden außerdem für Patientinnen und Patienten und interessierte Bürger verständlich aufbereitet.

Leitlinien sollen Behandlung verbessern. Eine zunehmende Rolle für die Qualitätssicherung spielen systematisch entwickelte Behandlungsleitlinien, die bei Therapieentscheidungen Handlungskorridore abstecken und die Behandlungsergebnisse verbessern sollen.

Die aktive Teilhabe von Patientinnen und Patienten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wichtige Akteure sind Patientenorganisationen und unabhängige Beratungseinrichtungen. Zudem gibt es Ansätze, die Mitarbeit der Betroffenen gesetzlich zu verankern. Ziel dieser Bemühungen ist, die Belange von Patientinnen und Patienten stärker zu berücksichtigen und gleichzeitig Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zu erhöhen. Hierzu wurde auch eine Patientenbeauftragte berufen.

Fachlich geprüfte Informationen sollen für Patientinnen und Patienten zugänglich sein. Informierte Patientinnen und Patienten benötigen fachlich zuverlässige Informationen, die von einer Reihe von Institutionen zur Verfügung gestellt werden.

Angleichung zwischen Ost und West

Frauen und Männer in Ostdeutschland holen bei der Lebenserwartung zügig auf. Die Unterschiede sind deutlich geringer als noch 1990. Frauen leben in Ost- und Westdeutschland mittlerweile mit über 81 Jahren nahezu gleich lang. Die Lebenserwartung der Frauen in Ostdeutschland ist zwischen 1990 und 2002/2004 um 4,6 Jahre gestiegen. Bei Männern aus Ostdeutschland ist die Lebenserwartung in dieser Zeit deutlich um 5,3 Jahre gestiegen, hat aber noch nicht das Niveau ihrer Geschlechtsgenossen aus dem Westen erreicht.

Diabetes und Herz-Kreislaufkrankheiten sind im Osten häufiger als im Westen. Das Bild bezüglich der Häufigkeit chronischer Krankheiten ist uneinheitlich: An Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten leiden mehr Menschen in Ost- als in Westdeutschland, bei Muskel- und Skeletterkrankungen wie Arthrose und Osteoporose ist es dagegen umgekehrt. Damit einher geht ein unterschiedliches Risikofaktorenprofil in den neuen und alten Ländern: In Ostdeutschland ist die Raucherquote der Männer sowie der Prozentsatz von Frauen und Männern mit Hypertonie höher, die Rate der körperlich Aktiven dagegen geringer als im früheren Bundesgebiet.

Die Impfraten sind in den neuen Ländern höher als im früheren Bundesgebiet. Auch die Prävention hat in Ost- und Westdeutschland einen unterschiedlichen Stellenwert: Während die Impfraten in den neuen Ländern höher als in den alten sind, beteiligen sich Frauen und Männer aus Ostdeutschland seltener als Westdeutsche an gesundheitsfördernden Maßnahmen.

Gesundheit von Frauen und Männern

Männer sterben früher. Die Sterblichkeit der Männer ist weiterhin höher als die der Frauen, die Lebenserwartung liegt niedriger. Die Männer haben aber seit 1990 aufgeholt: die Geschlechterdifferenz bei der Lebenserwartung sank seither um fast ein Jahr von 6,5 auf 5,6 Jahre.

Das Gesundheitsverhalten von Männern ist riskanter. Sie rauchen häufiger und stärker als Frauen, trinken mehr Alkohol in gesundheitsriskanten Mengen, ernähren sich weniger gesund, sind aber auch stärker von gesundheitsabträglichen Belastungen aus der Arbeitswelt bis hin zu Arbeitslosigkeit betroffen.

Die gesundheitliche Lage der Männer hat sich in vielen Aspekten gebessert, Frauen holen dagegen beim riskanten Verhalten auf. Die Rate der Raucher nimmt ab, die Rate der an Lungenkrebs Erkrankten und Verstorbenen sinkt kontinuierlich. Die Trends bei den Frauen sind teilweise gegenläufig: So steigt die Quote der Raucherinnen ebenso wie die Neuerkrankungsrate jüngerer Frauen an Herzinfarkt oder die Sterbeziffer von Frauen an Lungenkrebs an.

Männer wollen Prävention ohne Aufwand. Sowohl an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen als auch an gesundheitsfördernden Maßnahmen sind Männer weniger als Frauen interessiert. Die Präventionsbereitschaft von Männern muss daher gezielt gefördert werden.

Verteilung der Gesundheitschancen

Bei steigendem allgemeinen Lebensstandard haben Armutsrisiken zugenommen. Derzeit sind 13,5 Prozent der Bevölkerung einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt. Kinder und Jugendliche sind dabei überdurchschnittlich, ältere Menschen, vor allem ab 65 Jahren, unterdurchschnittlich betroffen. Leiden wie Schlaganfall, chronische Bronchitis, Schwindel, Rückenschmerzen und Depressionen sind in der unteren Sozialschicht bei Frauen wie Männern häufiger als in der oberen Schicht.

Deutschland im Vergleich zu Europa

Deutschland liegt hinsichtlich vieler Gesundheitsindikatoren im europäischen Durchschnitt oder hat günstigere Werte. Dies betrifft beispielsweise die Lebenserwartung bei Geburt von Frauen und Männern, die Sterblichkeit an zerebrovaskulären Erkrankungen, die Sterblichkeit an Lungenkrebs oder die Säuglingssterblichkeit. Die Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit liegt dagegen über dem europäischen Durchschnitt. Dies deutet ebenso wie die im Vergleich zu vielen Ländern hohe Häufigkeit des Bluthochdrucks auf weiteres Verbesserungspotenzial hin.

Die medizinische Versorgung ist besonders dicht. Die Facharzt- und Zahnarztdichte ist in Deutschland weit höher als in den Nachbarländern. Auch bei der Zahl der Krankenhausbetten sowie der stationären Verweildauer nimmt Deutschland weiterhin eine Spitzenposition ein. Die Auslastung der Krankenhausbetten dagegen ist durchschnittlich hoch.

Die Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit sind langsamer als im europäischen Durchschnitt gewachsen. Die Gesundheitsausgaben betragen 11,1 Prozent des Brutto-Inlandsprodukts und werden im europäischen Vergleich nur von der Schweiz übertroffen. Hierbei kommt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, die ungünstiger verlief als in anderen Staaten zum Tragen. In den vergangenen Jahren war jedoch der Ausgabenanstieg im Vergleich zu anderen Ländern moderat. Auch die Pro-Kopf-Ausgaben für die Gesundheit sind in den vergangenen Jahren langsamer als im europäischen Durchschnitt angewachsen und lassen auf stärkere Effizienzgewinne im Gesundheitswesen als in den anderen Ländern schließen. Bei einer Gesamtbewertung ist zu berücksichtigen, dass in Deutschland eine umfassende medizinische Versorgung für die gesamte Bevölkerung ohne längere Wartezeiten und mit einem umfangreichen Leistungskatalog zur Verfügung steht.

Stand: 18.09.2006

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