Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Unfallverletzungen bei Erwachsenen in Deutschland - Fact sheet - JoHM 3/2017

Etwa 9,8 Millionen Menschen wurden im Jahr 2014 durch Unfälle verletzt, so Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Über 22.000 Personen wurden getötet.

Für eine umfassende Darstellung des Unfallgeschehens in Deutschland reichen die amtlichen Statistiken nicht aus. Die Gesundheitssurveys des RKI sind hier eine wichtige Ergänzung. In der Befragung GEDA 2014/2015-EHIS gaben 10,5 % der Männer und 6,9 % der Frauen an, dass sie innerhalb von 12 Monaten eine Unfallverletzung hatten, die medizinisch behandelt wurde. Junge Männer zwischen 18 und 29 Jahren haben das höchste Unfallrisiko: 18,1 % waren betroffen. Der Anteil der Unfallverletzten insgesamt hat sich im Vergleich zur vorherigen Erhebung GEDA 2012 fast nicht verändert.

Die Vermeidung von Unfällen hat große Bedeutung, sowohl für die Betroffenen und ihre Familien als auch gesamtgesellschaftlich. Die Weltgesundheitsorganisation sieht bei Unfallverletzungen hohes Präventionspotenzial.

Erscheinungsdatum 13. September 2017 PDF (3 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.