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Epidemiologie nicht übertragbarer Krankheiten

In der Abteilung 2 werden vorrangig chronische Krankheiten mit hoher Public-Health-Relevanz epidemiologisch bearbeitet. Hierzu zählen vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, chronische Lungenerkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychische Störungen. Im Vordergrund dieser analytisch-epidemiologischen Forschung stehen:

  • Analysen zu Risiko- und Schutzfaktoren im Kindesalter, die die Entwicklung des Gesundheitszustands im Erwachsenenalters wesentlich beeinflussen können,
  • Analysen zu chronischen Krankheiten unter Berücksichtigung von klinischen Merkmalen, Risikofaktoren, Verlauf, gesundheitsbezogener Lebensqualität und der Versorgungssituation,
  • die epidemiologische Risikobewertung von Faktoren des Gesundheitsverhaltens sowie der sozialen und physikalischen Umwelt,
  • Forschung zu Präventionspotentialen und -Bedarfen,
  • gesundheitsökonomische Analysen zu den Bereichen Über-, Unter- und Fehlversorgung, Analyse von Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme des deutschen Gesundheitswesens und mögliche Steuerungsansätze.

Eine Übersicht über die wesentlichen Themenschwerpunkte und Forschungsergebnisse finden sich unter Startseite > Gesundheitsmonitoring > Themenschwerpunkte.

Die epidemiologischen Analysen erfolgen im Wesentlichen anhand der Daten der Gesundheitssurveys des RKI, insbesondere von KiGGS, DEGS und GEDA (siehe Startseite > Gesundheitsmonitoring > Studien).

Einen besonderen Stellenwert haben Kooperationsvorhaben mit internen und externen Kooperationspartnern. Diese tragen zur Vernetzung des RKI in der epidemiologischen und sozialepidemiologischen Forschungslandschaft bei. Zu nennen sind hier exemplarisch:

Durch die Einbindung in das Epidemiologische Planungskomitee der Nationalen Kohorte und die Mitgliedschaft im Verein Nationale Kohorte e. V. ist eine Verschränkung der Ziele und Anliegen der Gesundheitssurveys des RKI mit denen der Nationalen Kohorte von Beginn an gewährleistet.

Stand: 26.03.2013

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